Willkommen bei den Sportfreunden Goldscheuer e.V.

Die Sportfreunde bieten über ihre vier Abteilungen Fussball, Tischtennis, Turnen und Tauziehen ein vielfältiges Angebot für jedem Geschmack. Darüberhinaus sorgt die Sportklause für das leibliche Wohl und bewirtet auch die Kegelbahnen der Sportfreunde.


SFG - News
Angebote
Aufnahmeantrag
Kontakt

SFG - News

Die Sportfreunde Goldscheuer drücken in Sachen Sporthalle aufs Tempo: Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat der Verein beschlossen, das Erbbaurecht für das Grundstück an die Stadt zurückzugeben.

Von Michael Müller

Kehl-Goldscheuer. Schon seit über sieben Jahren ziehen sich die Gespräche über die Zukunft der Sportfreunde-Halle in Goldscheuer hin – und noch immer gibt es kein Ergebnis. „Die Stadt hält uns hin“, klagt Heiko Vetter, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Sportfreunde.

Sorgenkind ist der Sanierungsstau in dem vereinseigenen Gebäudekomplex. Je nachdem, wie man’s rechnet, kommt man auf einen Betrag zwischen 650.000 und 800.000 Euro, der investiert werden müsste – etwa in neue Türen, eine neue Verglasung der Hallenfenster, die Sanierung zweier Küchen, eine neue Heizungsanlage, Brandschutzmaßnahmen oder in die Wasserleitungen zu den Fußballer-Kabinen. Und auch die Kegelbahn hat immer noch keinen Außenputz.

Aktuell erhält der Verein jährlich von der Stadt einen Zuschuss zu den Bewirtschaftungskosten von rund 60.000 Euro, der in zwei Tranchen ausgezahlt wird. Etwa die Hälfte davon ist für die Vorhaltung der Halle für den vereinseigenen Jugendsport; mit dem Rest wird die Vorhaltung der Halle für städtische Nutzungen (Schulsport) abgegolten. Der Verein wirtschaftet so gut, dass er die Betriebskosten finanzieren und die noch bestehenden Schulden (etwa aus dem Bau der Kegelbahn) bedienen kann – nur um Rücklagen zu bilden, dafür reicht es nicht, so Vetter.

Die Stadt hat den Sportfreunden das Grundstück für das Sportgelände 1974 im Wege des Erbbaurechts überlassen. In dem Vertrag sind aber laut Vetter „Schutzklauseln“ eingebaut. Schließlich ist es für einen Sportverein ein erhebliches Risiko, eine eigene Sporthalle zu bauen und zu betreiben. Schon jetzt wird die Sportfreunde-Halle nicht mehr in dem gleichen Umfang wie früher für den Schulsport gebraucht. Die Schutzklauseln seien denn auch gerechtfertigt, so Vetter: Es könne ja nicht sein, dass der Verein pleite geht aus Gründen, die er gar nicht beeinflussen kann.

Die Klauseln sehen unter anderem vor, dass der Verein das Erbbaurecht unter bestimmten Voraussetzungen zurückgeben kann – etwa weil er am Betrieb der Halle nicht mehr interessiert ist. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde auf Vorschlag Vetters vergangene Woche beschlossen, diese Option zu ziehen. Damit will man die Stadt nun zwingen, Farbe zu bekennen. Die Alternative heißt: Die Stadt übernimmt, oder sie macht dem Verein ein Angebot, dass er die Sanierung selbst gestemmt bekommt.

Ein Konzept hierfür hat Vetter auf den Tisch gelegt. Sein Vorschlag: Die Stadt zahlt den Sportfreunden jährlich einen Investitionszuschuss von 30.000 Euro für fünf Jahre – macht 150.000 Euro. Hinzu käme ein Zuschuss des Badischen Sportbundes (BSB) von 30 Prozent. 20 Prozent müsste der Verein an Kapital und Eigenleistung bringen. Der Rest käme in Form eines 50-prozentigen Baukostenzuschusses gemäß Vereinsförderrichtlinien ebenfalls von der Stadt.

Für die Stadt wäre dies die günstigere Alternative, rechnet Vetter vor. Würde sie jetzt Eigentümer der Halle, hätte sie auch alle finanziellen Lasten einer Sanierung zu tragen; in den Genuss eines Zuschusses vom BSB käme sie nicht. Zwar ist es ohnehin langfristig das Ziel des Vereins, dass die Sportfreunde-Halle an die Stadt übergeht, denn eine eigene Halle zu betreiben würde sich heute kein Verein mehr antun, so Vetter. Aber sie könnte am Ende eine von Grund auf sanierte Halle übernehmen – und hätte dabei noch Geld gespart.

Die Sanierung über eine Betreibergesellschaft abzuwickeln, davon hält Vetter nichts. Diese hätte keine eigenen Einnahmen, meint er; auch Steuervorteile kann er nicht ausmachen, dafür umso mehr Bürokratie. Und auch die Organisationsform dieser Betreibergesellschaft ist noch völlig unklar.

Nun sei es an der Stadt, sich zu bewegen, meint Vetter. „Ich hoffe, dass wir bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung im kommenden Jahr ein Stück weiter sind.“

Angebote

Was die Sportfreunde zu welchen Uhrzeiten bieten, könnt ihr dem PDF entnehmen:

Aufnahmeantrag

Noch kein Mitglied?
Dann am besten gleich den Aufnahmeantrag ausdrucken und den Sportfreunden zukommen lassen:

Kontaktformular

8 * 2 
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe in das Feld ein.
 

Anfahrtsweg - So findet ihr uns

Über folgende Google Map Karte könnt ihr euch den Weg zu unserem Sportgelände mit Clubhaus, Kegelbahnen, Fußballplatz, Halle, etc. anzeigen.

Fan-Artikel der Sportfreunde Goldscheuer e.V.zoom
 

Neues aus den Abteilungen:

Fußball

Unsere News bzw. Spielberichte findest du auf unserer Facebook-Seite:

Tischtennis

Turnen

 

     Sportfreunde Goldscheuer e.V. · Kittersburger Straße 23 · D-77694 Kehl-Goldscheuer | Benutzerdaten | Login 
Diese Seite wurde erstellt mit Weblication® CMS